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Die Erfolgsstory - 90 Jahre Blumen Schmitt

Teil 7: Die dritte Generation: Zwei Brüder. Zwei Wege. Ein Ziel.


1998.

Wolfgang und Martin Schmitt übernehmen Verantwortung im Familienunternehmen. Sie sind aufgewachsen zwischen Gewächshäusern und Verkaufsflächen. Sie kennen das Geschäft. Aber sie bringen auch etwas Neues mit: frische Ideen und unterschiedliche Perspektiven. Wolfgang ist der Gärtner. Martin ist der Kaufmann. Perfekte Ergänzung.


Wolfgang: Der Mann fürs Grüne.

Wolfgang hat das Gärtnerhandwerk von der Pike auf gelernt. Er liebt Pflanzen. Er versteht sie. Er weiß, was sie brauchen, wo sie am besten wachsen, wann sie blühen. Sein Bereich: Das gesamte Pflanzenangebot. Die Gärtnerei in Binzen. Die Baumschule. Die Grabpflege. Alles, was lebt und wächst. Wolfgang ist der Qualitätswächter. Keine Pflanze verlässt die Gärtnerei, die nicht seinen Standards entspricht. Er reserviert persönlich Bäume und Sträucher bei ausgewählten Fachbaumschulen in Deutschland, Frankreich und Italien. Dann pflegt er sie in Lörrach, bis sie bereit sind für ihren endgültigen Platz im Garten eines Kunden.


Martin: Der Organisator.

Martin hat Betriebswirtschaft studiert. Er denkt in Zahlen, Prozessen, Strategien. Während Wolfgang draußen bei den Pflanzen ist, sitzt Martin oft im Büro. Aber nicht nur. Sein Bereich: Personal, Organisation, Finanzen. Und Gartenmöbel. Er baut den Möbelbereich weiter aus, knüpft Kontakte zu neuen Herstellern, verfolgt Trends. Martin sorgt dafür, dass das Unternehmen nicht nur schön, sondern auch wirtschaftlich gesund bleibt.


Zwei Brüder. Ein Team.

Manche Geschwister streiten sich. Wolfgang und Martin ergänzen sich. Jeder respektiert den Bereich des anderen. Jeder bringt seine Stärken ein. Und ihre Mutter Ursula? Sie ist noch immer dabei. Berät. Unterstützt. Vor allem bei der Dekoration. Die drei zusammen führen das Unternehmen in eine neue Ära.


Die Zukunft wird geplant.

Mit Wolfgang und Martin am Ruder beginnt eine Phase des strategischen Wachstums. Sie denken größer. Planen langfristiger. Investieren mutiger. Binzen wird ausgebaut. Rheinfelden kommt dazu. Das Sortiment wird breiter. Die Mitarbeiterzahl steigt.


Die dritte Generation macht aus dem Gartencenter einen echten Player in der Region. Und sie tut es mit dem Respekt vor der Tradition und dem Mut zur Innovation.

Nächsten Monat lesen Sie: 1994. Der Sprung nach Binzen und die eigene Gärtnerei.


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